Floraler Glücksbringer beeindruckt mit Farbvielfalt - Calla als elegante Begleitung durch den Frühsommer

Mit der warmen Jahreszeit ist auch endlich wieder die Zeit gekommen, das Fenster weit zu öffnen, gemütlich beisammenzusitzen und den Sonnenschein in den eigenen vier Wänden zu begrüßen. Der Tisch ist passend für den geselligen Brunch gedeckt und die satte Couleur der variationsreichen Calla transportiert das lang ersehnte Sommer-Feeling ins heimische Interieur. Locker zusammengebunden passt sich die Schnittblume jedem Stil elegant an: Ein ausgefallenes, romantisches Bouquet imponiert dabei genauso wie einzelne Callas arrangiert in matten Vasen aus Keramik.  

Ihre schlichte Eleganz verdankt die Calla vor allem ihrem blattlosen Stiel, an dem sich die feinen, kelchförmigen Blüten emporragen. Die Blume strahlt in zartem Weiß, sattem Rot, Gelb oder sogar in edlem Schwarz. Sie verzaubert auch mit einem subtilen Farbverlauf von Orange, Rosa bis Violett. Dabei ist es besonders bemerkenswert, dass die strahlenden Farben gar nicht zu der Blüte gehören: In auffälliger Kelchform wachsen die Hochblätter bunt in die Höhe und mögen manch einen hingerissenen Betrachter beirren, denn die eigentliche Blüte versteckt sich tief in der farbenprächtigen Kelchmitte.  

Gerade am Wochenende ist der ideale Zeitpunkt, sich in geselliger Runde für einen feierlichen und ausgedehnten Brunch zu treffen. Dabei gehören frischer Kaffee und warme Croissants genauso auf den Tisch wie die strahlende Calla. Die florale Stilikone ist so variationsreich wie ein gutes Brunch-Buffet und zieht schnell begeisterte Blicke auf sich. Ob locker zusammengebunden oder in einem extravagantem Bouquet - diese Blume lässt Freiraum zur eigenen Interpretation. In Verbindung mit beispielsweise zarten Freesien oder anderen Sommerblumen wie Ranunkel oder Pfingstrose ergibt sich ein stimmiges florales Menü. Die verzückten Augen der Gäste sind dabei stets garantiert.  

Die farbenfrohe Calla gilt seit jeher als freudiger Glücksbringer. Sie ist die Blume der Reinheit und Sympathie und mit dieser starken Symbolkraft die ideale Frühlingsblume. Schon die antiken Römer wussten die hochwachsende Schönheit zu schätzen: Eine römische Feier ohne Calla war nicht vorstellbar. Die kelchförmige Blüte erinnerte an einen erhobenen Becher, mit dem schon damals in froher Runde zugeprostet wurde. Auch heute gehört die Calla auf eine Festtafel wie der Kelch zum Weinkrug.  

Ursprünglich kommt sie aus sumpfigen Gebieten zwischen Südafrika und Malawi. Die starken Stiele können bis zu 90 cm lang werden und ragen fein geschwungen in die Höhe. Gerade abgeschnitten in einer gründlich gereinigten Vase braucht die Calla viel frisches Wasser. Dabei sollte die Nähe zur Heizung und der direkten Sonne am Fenster sowie Zugluft vermieden werden. Mit regelmäßiger Schnittblumennahrung und neuem Wasser alle zwei Tage blüht die Calla bis zu drei Wochen lang. So ist diese grazile Blume ein stilvoller und beständiger Gast durch die Frühsommerzeit.