Rosiger Sommerauftakt mit lieblichem Duft – Glücksmomente mit der ersten Rose im Garten

Ab Mai kann sich der Gärtner an der Rose und ihrer majestätischen Blüte erfreuen. Ihr sinnlicher Duft und ihre Blühkraft sorgen für Glücksgefühle, denn nicht umsonst gilt die Rose als die „Königin der Blumen“ und ist das Symbol der Liebe schlechthin. Mit ihrer Vielseitigkeit fügt sich die Rose harmonisch in jeden Gartenstil.


Der Wonnemonat Mai lädt nicht nur zu den ersten lauen Sommerabenden in den Garten, sondern beschert auch der zarten Rose die richtigen Voraussetzungen zum Start in die Draußen-Saison. Schließlich ist Bodenfrost nicht mehr zu erwarten und die täglichen Sonnenstunden nehmen zu. So öffnen sich schon bald die ersten Knospen und die Rose erstrahlt in den verschiedensten Farben, wie klassischem Rot, unschuldigem Weiß, freundschaftlichem Gelb oder knalligem Orange. Dazu erfüllt ihr süßlich frischer Duft den heimischen Garten.


Rosen sind sommergrüne, selten immergrüne Sträucher, deren Sprossachsen selbstständig aufrecht bis zu vier Meter hoch wachsen oder klettern. Der Stamm der Rose sowie Äste und Zweige sind mit Stacheln besetzt und nicht mit Dornen, wie der Volksmund fälschlicherweise vermuten lässt. Die Stacheln schützen die Rose vor Tierfraß und helfen ihr beim Festhalten und Klettern an Stützen oder Wänden. Ihre schön geschwungenen Blütenblätter sind von grünen Kelchblättern umgeben, die nach dem Aufblühen der Rose die pralle Blüte von unten stützen.


Es gibt unzählige Arten von Rosen, darunter Kletterrosen, Stammrosen, Strauchrosen oder auch Sprayrosen, insgesamt sind ca. 250 Züchtungen bekannt. Die Kultivierung der Rose hat eine lange Tradition. Bereits Konfuzius berichtetet von Rosen in den königlichen Gärten von Peking. In der griechischen Antike bekam die Rose ihren majestetischen Namen „Königin der Blumen“ und in Deutschland wurde 1773 die „Perle von Weißenstein“ als erste Rosenzüchtung bekannt.


In unseren Breitengraden braucht die Rose insbesondere kurz nach der Pflanzung oder bei starker Hitze Unterstützung vom Gärtner. Ist sie einmal angewachsen und fühlt sich zu Hause, reicht bei normalen Witterungsbedingungen das Wasser, was die Natur ihr gibt. Vor dem Pflanzen sollte die Rose allerdings gut gewässert werden, ideal ist ein mehrstündiges Bad, ehe sie ins Erdreich gesetzt wird. Die Rose mag es sonnig, luftig und gehaltvoll. Der Boden sollte tiefgründig sein und humusreich. Der pH-Wert sollte zwischen Sechs und Sieben liegen. Da die Wurzel der Rose weit nach unten wächst, ist es wichtig, dass der Boden locker ist und Wasser gut speichern kann, ohne dass Staunässe entsteht. Hat an dem ausgewählten Platz bereits einmal eine Rose gestanden, so sollte der Boden ausgetauscht werden, bevor eine neue Rose dort ihr Zuhause findet.

Fact-Sheet: Die liebliche Rose

Namensherkunft

Die Rose ist die namensgebende Pflanzengattung der Familie der Rosengewächse „Rosaceae“ und stammt aus der Antike.

Pflegetipps

Ort: Rosen wachsen am liebsten im Garten, wo die Wurzeln weit nach unten wachsen können. Sie bevorzugen zwar sonnige Standorte, gedeihen aber auch im Halbschatten gut.

Temperatur: Da Rosen ursprünglich in der nördlichen Hemisphäre vorkamen, machen den meisten Arten auch kühlere Temperaturen nichts aus.

Wassergabe: Die Rose ist normalerweise sehr genügsam, nur bei starker Hitze sollte sie öfter gegossen werden.

Düngung: Gedüngt wird die Rose das erste Mal Anfang April mit Kompost, die zweite Düngung erfolgt mit Volldünger nach der ersten Blüte Ende Juni bzw. Anfang Juli. Auf den Winter vorbereitet wird die Rose dann Anfang Herbst mit einem Mineralstoffdünger.

 

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Rose und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de, auf www.facebook.com/diepflanzenfreude und in der Datenbank „Gartenglück“.

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